Heizölpreise: Es kommt Bewegung in den Markt

Die Ölpreise am Weltmarkt steigen am Dienstag unter dem Eindruck des bevorstehenden OPEC-Meetings und dem wahrscheinlichen Beschluss neuer Förderquoten weiter an. Für die Heizölpreise im Inland gilt dies nur bedingt. Besonders in Deutschland entwickeln sich die Regionalpreise höchst unterschiedlich. Meist pendeln Sie um das Niveau des Vortags, ohne dass dabei eine geografische Logik sichtbar wird.

Leipzig meldet mit +0,5 Cent je Liter die höchsten Aufschläge, das nur knapp 200 km entfernte Berlin, mit bis zu einem Cent weniger je Liter, die höchsten Abschläge. Insgesamt besteht die Tendenz, dass sich Inlandspreise durch den raschen Wegfall von Logistikprämien gegen den Weltmarkttrend zurückziehen. Endlich ist ausreichend Wasser im Rhein und es soll weiter regnen. Die Aussicht auf voll beladene Tankschiffe in großer Zahl dürfte auch die Spritpreise am Oberrhein bis hinauf in die Schweiz spürbar entlasten. Importmengen aus dem ARA-Raum (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) können nun wieder ungehindert auf den deutschen Markt strömen. Die Benzin-, Diesel- und Heizölpreie haben aus dieser Sicht besonders im Süden Luft nach unten, aber auch in Norddeutschland gibt es preisentlastende Wechselwirkungen, durch weniger Arbitragehandel in den Süden.

International gesehen haben die Ölpreise nach dem steine Verfall der letzten Woche weiter Rückenwind, der seinen Höhepunkt zum Wochenende erreichen könnte. Am Donnerstag beginnt das OPEC-Meeting in Wien und dürfte spätestens am Freitag seine preislichen Auswirkungen zeigen. Wie stark mögliche Preisaufschläge durch eine erneute Mengenverknappung allerdings ausfallen und wie weit die Erholungsrallye der Ölpreise trägt ist aktuell allerdings offen. Mit einem Blick auf den Aktienmarkt ist die Euphorie nach den versöhnlichen Tönen zwischen den USA und China am Rande des G20-Gipfels schnell wieder verflogen und den alten Konjunktursorgen gewichen, die auch empfindlich auf die Ölnachfrage drücken könnten. In aktuellen Analystenstimmen zum Ölmarkt machen häufig Preiserwartungen zwischen 60 und 70 Dollar je Barrel Brent die Runde. Das sind zwar sieben bis 17 Dollar mehr als heute, aber mindestens 15 Dollar weniger als zu den Hochzeiten des Ölpreises Anfang Oktober. - ok

HeizOel24-Tipp: Auf dem Klimagipfel wird geredet, hier können Sie handeln. Stellen Sie Ihre Heizölbestellung per Mausklick CO2-neutral und unterstützen Sie Klimaschutzprojekte rund um den Globus. Meist kostet es nicht mehr als einen Cent je Liter! HeizOel24 – 04.12.2018

Börsendaten:
  Dienstag 04.12.2018 - 12:58 Uhr Schluss Vortag 03.12.2018 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
63,02 $
pro Barrel
61,92 $
pro Barrel
+1,78%
Gasöl 596,00 $
pro Tonne
582,00 $
pro Tonne
+2,41%
Euro/Dollar 1,1408 $ 1,1354 $ +0,48%
(etwas fester)
USD/CHF 0,9941 CHF 0,9978 CHF -0,37%
(etwas schwächer)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 04.12.2018 - 12:58 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 71,78 € 71,49 € +0,40%
Österreich 75,87 € 74,79 € +1,44%
Schweiz 100,70 CHF 100,16 CHF +0,54%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
steigend leicht steigend
alle Angaben ohne Gewähr
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