Heizöltank mit Messuhr

Heizöl Oktoberbilanz: Mehr Bestellungen kleinere Mengen

Börsenseitig fallen die Ölpreise weiter und haben den niedrigsten Stand seit Mitte August erreicht. Die Korrelation mit den inländischen Heizölpreisen bleibt weiter empfindlich gestört. Knappe Warenbestände in Süddeutschland sorgen auch heute dafür, dass aus Abschlägen Aufschläge werden. Die Inlandspreise entwickeln sich uneinheitlich.

Rohöl (Brent) notiert erstmals seit über zehn Wochen wieder unter 75 Dollar je Barrel. Im Oktober waren es noch bis zu 85 Dollar. Die Iransanktionen rücken näher und haben gleichzeitig ihre Rolle als Schreckgespenst verloren. Der Markt hat den Wegfall der iranischen Exportmengen antizipiert und kommt aktuell gut ohne diese klar. Aus den USA wird eine Rekordförderung gemeldet und die Lagerbestände steigen seit nunmehr sechs Wochen infolge. Bei den vielbeachteten Rohölbeständen deutet sich eine echte Trendwende an. Seit dem Langzeittief im September haben sich die Lagerbestände auf ein Niveau knapp oberhalb des Fünf-Jahres-Durchschnitts erholt. Auch aus Reihen der OPEC strömt wieder mehr Öl auf den Weltmarkt als zuletzt. Insbesondere Saudi-Arabien hat Reservekapazitäten angezapft.

Mit Blick auf das Inland wird eine interessanten Tendenz deutlich, die sich bereits im September abzeichnete. Im Oktober 2018 wurden bei HeizOel24 20% mehr Bestellungen ausgelöst als im Vorjahresmonat. Die Bestellmenge sank dabei jedoch um knapp fünf Prozent. Aufgrund der teils exorbitant gestiegenen Preise bevorraten sich Kunden nur noch mit dem Nötigsten und hoffen auf günstigere Zeiten. Die Durchschnittsbestellmenge je Haushalt sank von 2.400 Liter auf 1.900 Liter je Haushalt in der ersten Monatshälfte und nur noch 1.800 Liter in der zweiten Monatshälfte. Der durchschnittliche Jahresverbrauch eines freistehenden Einfamilienhauses wird mit 3.000 Litern Heizöl angegeben. Verbesserte Wärmedämmung, bewussteres Heizverhalten, die Unterstützung von Smart-Home-Technologien und auch die zuletzt häufig milden Winter haben dafür gesorgt, den Durchschnittsverbrauch tendenziell in Richtung 2.500 Liter absinken zu lassen. Ein warmer und ein kalter Winter unterscheiden sich im Verbrauch um bis zu 20%. Dennoch ist an der aktuellen Partiegröße ablesbar, dass spätestens im Februar 2019 mit einer neuen Bestellwelle zu rechnen ist, die umso größer ausfällt je stärker der Heizölpreis bis dahin abrutscht. Rechnerisch sind bei konstanten Ölpreisen am Weltmarkt bis zu 25 Cent Ersparnis je Liter möglich, wenn die Logistikprämie vollständig aus dem Heizölpreis weicht. Dies gilt besonders für Süddeutschland. Ganz Norden sind es maximal fünf bis zehn Cent. In der Schweiz können Verbraucher mit Abschlägen von bis zu 20 Rappen rechnen und in Österreich sind gute zehn Cent drin. - ok

HeizOel24-Tipp: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr Heizöl bestellen. Schnell und einfach bei HeizOel24. – 01.11.2018

Börsendaten:
  Donnerstag 01.11.2018 - 12:54 Uhr Schluss Vortag 31.10.2018 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
74,57 $
pro Barrel
75,47 $
pro Barrel
-1,19%
Gasöl 700,50 $
pro Tonne
699,25 $
pro Tonne
+0,18%
Euro/Dollar 1,1395 $ 1,1317 $ +0,69%
(etwas fester)
USD/CHF 1,0029 CHF 1,0081 CHF -0,52%
(etwas schwächer)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 01.11.2018 - 12:54 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 86,52 € 86,45 € +0,07%
Österreich 89,60 € 89,59 € 0,00%
Schweiz 112,33 CHF 112,33 CHF 0,00%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
fallend konstant
alle Angaben ohne Gewähr
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