Amerika - Freiheitsstatue

Handelsstreit zwischen USA und China verschärft sich

Die Heizölpreise bewegen sich am Donnerstagmorgen leicht nach unten. China hat weitere Gegenmaßnahmen im Handelsstreit mit den USA angekündigt, die nun auch den Energiemarkt betreffen. Die US-Ölbestandsdaten der DOE (Department of Energy) wurden veröffentlicht und wirken sich insgesamt leicht bearish aus.

USA und China weiter im Handelsstreit

Der Handelsstreit zwischen China und den USA spitzt sich weiter zu. China hatte auf die Sanktionen der USA vorerst mit Strafzöllen auf landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Sojabohnen, Rindfleisch, Schweinefleisch und Molkereiprodukten reagiert, um die Trump Wähler zu treffen. Nun werden zum 23. August weitere Strafzölle auf insgesamt 333 Produkte erhoben. Unter anderem Rohöl, Diesel und Kohle aus dem Energiebereich. Damit setzt China ein klares Zeichen, dass sie die Strafzölle der USA nicht kampflos hinnehmen. China ist der größte Abnehmer von US-Rohöl. Sollte die Situation weiter eskalieren, dann wäre es denkbar, dass China Rohöl aus dem Iran importiert und den USA somit doppelt schadet.

Neue US-Ölbestandsdaten
Das Department of Energy (DOE) hat aktuelle Zahlen zu den US-Ölbestandsdaten veröffentlicht. Die Raffinerieauslastung hat entgegen den Erwartungen zugenommen, was für einen gestiegenen Rohölverbrauch spricht. Überaschenderweise hat die US Rohölförderung abgenommen. Die gestiegene Nachfrage in Verbindung mit der gesunkenen Rohölförderung haben eine preistreibende Wirkung. Die geringeren als erwarteten Abbauten bei Rohöl und Destillaten wirken sich jedoch bearish aus. Insgesamt ist die Wirkung leicht bearish zu interpretieren.

Die Verbraucher lauern auf den richtigen Moment
In der subjektiven Wahrnehmung der Verbraucher sind die Heizölpreise eher hoch. Aktuell würden nur 20% in der öffentlichen Diskussion Heizöl kaufen. Auch erleben wir in Deutschland einen starken Sommer, der die Notwendigkeit für einen Kauf für viele Verbraucher in den Herbst verschiebt.

Allerdings lässt die aktuelle Marktsituation wenig Hoffnung auf stark fallende Preise. Analysten prophezeien mittelfristig eine Stabilisierung der Preise auf dem aktuellen Niveau. Wie sich der Markt tatsächlich entwickelt, wird sich mit der Zeit zeigen. Wer den Kauf zu lange aufschiebt kann sowohl mit höheren Preisen oder langen Lieferzeiten konfrontiert werden. Aufgrund der großen Zurückhaltung, werden starke Käuferphasen durch eindeutige Marktimpulse zu einem punktuellen stark erhöhtem Bestellaufkommen führen. Zwangsläufig wird das zu logistischen Problemen bei den Lieferanten führen. Wir empfehlen die Lage genau zu beobachten und die Preise im Blick zu behallten. Auch kleine Preiseinbrüche können gut für die Platzierung Ihrer Bestellung genutzt werden.

HeizOel24-Tipp: Die Heizölpreise immer in der Tasche mit unserer HeizOel24 App. HeizOel24 – 09.08.2018

Börsendaten:
  Donnerstag 09.08.2018 - 11:35 Uhr Schluss Vortag 08.08.2018 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
72,15 $
pro Barrel
72,23 $
pro Barrel
-0,11%
Gasöl 645,25 $
pro Tonne
646,25 $
pro Tonne
-0,15%
Euro/Dollar 1,1596 $ 1,1612 $ -0,14%
(konstant)
USD/CHF 0,9938 CHF 0,9928 CHF +0,10%
(konstant)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 09.08.2018 - 11:35 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 68,05 € 69,24 € -1,72%
Österreich 78,90 € 80,10 € -1,50%
Schweiz 95,58 CHF 96,66 CHF -1,11%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
konstant konstant
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