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Heizölpreise: Wann wird das Ende der Fahnenstange erreicht?

Die Heizölpreise steigen und der Verbraucher reagiert. In den letzten Wochen gab es wenig Marktsignale, die für eine deutliche Entspannung der Preise sorgen könnten. Die Lage bleibt spannend und die Aussichten nicht gerade rosig. Die EU muss auf den geplatzen Atomdeal reagieren. Der OPEC Monatsbericht prognostiziert eine steigende Nachfrage und der Nahe Osten wirkt durch erneute Unruhen in Israel alles andere als stabil. Rekordberichte über den Ausbau der Ölförderung in den USA nehmen kein Ende. 

Aktuell stellen sich viele Verbraucher die Frage: Wann wird das Ende der Fahnenstange erreicht? Oder wie hoch werden die Heizölpreise noch steigen?

Im Moment sprechen wenig Faktoren für einen sinkenden Ölpreis. Der Ausbau der US-Ölförderung übt weiterhin wenig Einfluss auf die aktuellen Preise aus und das obwohl dieser kontinuierlich vorangetrieben wird. Nahezu wöchentlich werden neue Rekordwerte veröffentlicht. Langfristig sollte die immer stärker werdende Selbstversorgung der USA Einfluss auf die Preise nehmen.

Preistreibende Faktoren dominieren weiterhin die Marktlage. Die OPEC hat den aktuellen Monatsbericht veröffentlich. Demnach sieht die OPEC eine Unterversorgung vom Markt. Zudem wurde ein Rückgang der Bestände vermerkt. Die Vorräte von 9 Mio. Barrel reichen bei der aktuell hohen Nachfrage nur noch für 59,9 Tage, das sind 1,6 Tage weniger als der Fünfjahresdurchschnitt. Zusätzlich wurde die Prognose zum Nachfragewachstum weiter nach oben korrigiert. Venezuelas Produktionsmengen schrumpfen weiter. Sollte die Lage sich dort weiterhin verschlechtern, dann wird es schwierig die fehlenden Mengen auszugleichen.

Der Atomdeal ist geplatzt und nun ist es daran die Reaktion der EU abzuwarten. Sie will sich nicht an den Sanktionen der USA gegen den Iran beteiligen. Die USA hat angekündigt auch europäische Firmen zu sanktionieren, die sich nicht an die Vorgaben halten. Es ist unklar ob es möglich ist über Umwege den Iran vor den Sanktionen abzuschirmen. Die Außenminister vom Iran, Frankreich, Großbritannien und Deutschland treffen sich heute um die Lage zu besprechen. Es bleibt demnach spannend.

Die Frage bleibt offen! Die aktuellen Marktsignale lassen auf ein weiterhin steigendes Preisniveau deuten, auch wenn die Hoffnung der Verbraucher auf sinkende Preise noch vorhanden sind. Die Mehrheit (70%) aus unserer kaufen oder warten Diskussion würde warten. Dagegen spricht, dass sich der Großteil bereits zumindest mit Teilmengen eindeckt, um einen längeren Atem für die angespannte Marktlage zu haben. Eine empfehlenswerte Technik um die Hochpreisphase besser zu überstehen!
 

HeizOel24-Tipp: Immer dranbleiben und sparen! Beobachten Sie die Heizölpreise kontinuierlich über das Internet und lassen Sie sich keinen günstigen Kaufmoment entgehen. HeizOel24 - 15.05.2018

Börsendaten:
  Dienstag 15.05.2018 - 12:15 Uhr Schluss Vortag 14.05.2018 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
78,90 $
pro Barrel
78,51 $
pro Barrel
+0,50%
Gasöl 689,25 $
pro Tonne
685,50 $
pro Tonne
+0,55%
Euro/Dollar 1,1924 $ 1,1927 $ -0,03%
(konstant)
USD/CHF 1,0003 CHF 1,0003 CHF 0,00%
(konstant)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 15.05.2018 - 12:15 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 68,40 € 67,33 € +1,59%
Österreich 80,07 € 78,99 € +1,37%
Schweiz 96,07 CHF 95,10 CHF +1,02%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
steigend steigend
alle Angaben ohne Gewähr

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