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Heizölpreis rauscht weiter steil nach unten

Die Heizölpreise rutschen weiter ab und rauschen in den Keller. Am Freitag verbilligt sich der Brennstoff auf Tagespreisbasis um 0,5 Cent bzw. Rappen je Liter. Auf Wochensicht summiert sich das Minus auf über drei Cent/Rappen und vielerorts wird ein neues 3-Monats-Tief erreicht.

Neue Börsenturbulenzen an der Wallstreet, die steigende Schieferölförderung in den USA und zahlreiche neue Ölfeldprojekte rund um den Globus setzten den Ölpreis weiterhin massiv unter Druck. Die im zweiten Halbjahr 2017 aufgebaute Preisblase scheint aktuell zu platzen. In jedem Fall entladen sich nach der fünfzigprozentigen Preissteigerung zwischen Juli 2017 und Januar 2018 gerade massive Gewinnmitnahmen. Der Preis für ein Barrel Rohöl ist seit Monatsbeginn um 5,50 Dollar gefallen. Dies entspricht bei Brent (Nordseeöl) acht Prozent und bei WTI (US-Rohöl) aufgrund des etwas geringeren Gesamtpreises sogar 8,5 Prozent. Beim für den Heizölpreis ausschlaggebenden Gasöl summiert sich der Abschlag sogar auf neuen Prozent. Abgesehen von kleineren Währungsverlusten von Euro und Franken kommt diese Ersparnis vollständig im Inlandspreis an und Heizöl hat sich stark verbilligt. Kunden in Deutschland könne rund drei Cent je Liter günstiger Tanken als zu Wochenbeginn und sogar knapp fünf Cent gegenüber dem Jahreshoch vom 11. Januar. In der Schweiz lag das bisherige Jahreshoch am 16. Januar. Hier sind die Heizölpreise seitdem um 4,4 Rappen je Liter gefallen und haben die Erhöhung der CO2-Steuer um drei auf nunmehr 25 Rappen je Liter zum Jahresbeginn mehr als kompensiert. In Deutschland und Österreich, wo es die Zwangsabgabe nicht gibt, markieren die Heizölpreise derzeit den günstigsten Stand seit Ende Oktober. Bei vielen Anbietern haben Verbraucher hier die Wahl, ihren Heizölverbrauch freiwillig CO2-neutral zu stellen. Abhängig vom Lieferanten koset dies nur ca. einen Cent je Liter oder ist sogar kostenlos automatisch der Fall.

Bedingt durch die recht kalten Temperaturen und vor allem durch den äußerst attraktiven Preisrückgang greifen Verbraucher derzeit verstärkt zu und Bestellen Heizöl. Die Nachfrage hat sich gegenüber dem schwachen Januar nahezu verdoppelt. Gegen eine Heizölbestellung spricht nur noch die Aussicht auf eventuell noch günstigere Preise in den kommenden Tagen. Wer Bedarf hat und spekulieren will sollten den Markt über das Wochenende hinaus genau beobachten und die Reichweite der eigenen Vorräte im Auge behalten. Den günstigsten Preis erzielen Kunden i.d.R. im Internet unter Gewährung einer möglichst langen Lieferfrist. Aktuell benötigen die meisten Händler ca. vier Wochen Vorlauf – Tendenz steigend. ok

HeizOel24-Tipp: CO2-neutrales Heizöl. Kleiner Beitrag – große Wirkung. Klima ist global und Investitionen in Schwellenländern entfalten einen maximalen Hebel. HeizOel24 09.02.2018

Börsendaten:
  Freitag 09.02.2018 - 12:12 Uhr Schluss Vortag 08.02.2018 Veränderung zum Vortag
Rohöl
Brent Crude
64,31 $
pro Barrel
64,32 $
pro Barrel
-0,02%
Gasöl 565,50 $
pro Tonne
565,75 $
pro Tonne
-0,04%
Euro/Dollar 1,2256 $ 1,2248 $ +0,07%
(konstant)
USD/CHF 0,9379 CHF 0,9358 CHF +0,22%
(etwas fester)
Heizölpreis Ø 100 Liter Heute 09.02.2018 - 12:12 Uhr Gestern   Veränderung zum Vortag
Deutschland 57,87 € 58,35 € -0,84%
Österreich 69,30 € 69,78 € -0,69%
Schweiz 84,57 CHF 86,62 CHF -2,36%
4-Wochen-Prognose
Rohöl Heizöl
fallend fallend
alle Angaben ohne Gewähr
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