Ruhiger Handel am Ölmarkt – das Warten auf iranisches Öl

Heute Morgen gibt es keine nennenswerten Veränderungen am Ölmarkt. Unsere Heizölpreise befinden sich damit in etwa auf dem Niveau von gestern mit Potenzial zur geringen Preissteigerung.

Nach leichten Gewinnen im gestrigen Tagesverlauf sind die Ölpreise mit Eröffnung des asiatischen Handels wieder zurückgefallen. Wir erwarten heute einen ruhigen Tagesverlauf, denn viele Marktteilnehmer warten vermutlich die angekündigte Aufhebung des Ölembargos gegen den Iran ab. Das US-Außenministerium hatte gestern bestätigt, dass der Iran die Anforderungen des Atomabkommens erfüllt habe. Das Ende der Sanktionen würde weitere Millionen Barrel Rohöl in den Markt spülen und die Ölnotierungen kräftig unter Druck setzen.

Die Bedingungen für den Heizölkauf bleiben hervorragend. In Deutschland zahlen Verbraucher im Onlinehandel durchschnittlich weniger als 39 Euro für 100 Liter. Das sind fast 30 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. In Österreich liegen wir immer noch unter 50 Euro und Kunden in der Schweiz zahlen aktuell etwas mehr als 60 Franken. Der Preisverfall beim Rohöl ist indes auch an den inländischen Tankstellen angekommen. Im deutschen Bundesdurchschnitt ist der Preis für Diesel gestern erstmals seit sechs Jahren unter die 1-Euro-Marke gesunken. - vp

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 29,87 $, Gasöl ca. 280 $ / t
Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. + 0,10 € / 100 l gegenüber gestern. Schweiz: + 0,10 CHF / 100 l.
Euro/US Dollar: ca. 1,091 (Euro etwas leichter)
US Dollar/Franken: ca. 1,002 (Franken etwas leichter)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis leicht steigend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise leicht steigend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Die kommende Woche soll winterlich werden. Vergessen Sie nicht Ihren Heizölvorrat regelmäßig zu kontrollieren, um nicht Gefahr zu laufen im Kalten zu stehen. www.heizoel24.de - 15.01.2016

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