Weit weg und doch nah dran

Derzeit kennt der Ölmarkt nur ein Thema. Die Lage am Golf von Mexiko verunsichert die Marktteilnehmer. Nicht nur in den USA, sondern weltweit drohen neue Rekordpreise durch Hurrikan "Rita". Der Knackpunkt sind unzureichende Raffineriekapazitäten. Da kaum Reseven zur Kompensierung von Anlagenausfällen vorhanden sind, sorgt jede Störung des empfindlichen Gleichgewichts für Nervosität. Dabei trifft "Rita" die US-Infrasturktur doppelt hart. Die noch immer eklatanten Schäden von Hurrikan "Katrina" können nicht weiter behoben werden und es sind neue Raffinerien bedroht. Diesmal wird es wohl Texas treffen, das weltweit als Inbegriff der Ölindustrie gilt. Hier stehen rund ein Drittel der US-Verarbeitungsanlagen für Rohöl. Schon in normalen Zeiten ist der Benzindurst kaum zu decken. Die Amerikaner verbrauchen fast 8 x mehr Öl im Jahr als die Deutschen.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (Sorte Brent) kostet in London aktuell rund 65,35 $. Heizölpreis ca. +0,60 € / 100 l gegenüber Vortag. Euro/US Dollar: ca. 1,2216 (unveränd.)

HeizOel24-Tip:
Die Lage ist unverändert. Bis sich ein Ausmaß der Sturmschäden abzeichnet sollten die Preise weiter steigen. Rückläufige Preise sind erst mittelfristig zu erwarten.

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