Stürmische Zeiten

Hurrikan "Rita" im Golf von Mexiko bleibt weiterhin Lagebestimmend. Die Zugbahn des Hurrikans ist noch nicht eindeutig vorhersagbar. Es sieht jedoch so aus, als sei zumindest ein Teil der bereits angeschlagenen Ölförderanlagen erneut bedroht. Zusätzlich könnte der Sturm auch Texas treffen.

Der heftige Preisanstieg von gestern setzt sich in abgeschwächter Form fort.

Die OPEC verkündete auf ihrer Tagung in Wien leichte Entspannung, konnte sich damit aber kein Gehör am Markt verschaffen. Zwar hat man nicht die angedachte Fördermengenerhöhung beschlossen, stattdessen will man dem Markt aber bis Ende des Jahres noch nicht ausgeschöpfte Reserven von zwei Mio Barrel pro Tag anbieten. Bei der OPEC geht man aber bereits davon aus, dass das zusätzliche Angebot gar nicht in Anspruch genommen wird, da die Versorgung mit Rohöl derzeit ausreichend sei. Aus diesem Grund wird man auch die offizielle Förderquote vorerst unverändert bei 28 Millionen Barrel pro Tag belassen.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (Sorte Brent) kostet in London aktuell rund 65,10 $. Heizölpreis ca. +0,80 € / 100 l gegenüber Vortag. Euro/US Dollar: ca. 1,2201 (leicht fester)

HeizOel24-Tip:
Bis Ende der Woche scheint die Preissituation durch den Hurrikans weiter angespannt. Erst zum Wochenende hin wird sich das Ausmaß der Schäden offenbaren. An der Börse halten zudem Spekulationen auf eine langfristig steigende Nachfrage und knappe Raffinerikapazitäten die Preise oben. Die Äußerungen der OPEC lassen zumindest mittelfristig auf moderatere Preise hoffen.
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