US-Bestandsdaten ziehen Heizölpreise nach unten
 vom 14.01.2016 12:47:06


Durch die gestern veröffentlichten Ölbestandsdaten wurde der Preisdruck an den Ölbörsen wieder zunehmend stärker. Die Zahlen waren eindeutig: sowohl Rohöl- als auch Produktbestände haben in den USA zugenommen. Im Allgemeinen ist die Nachrichtenlage derzeit durch und durch bearish (preisdämpfend) zu interpretieren.

Der Ölpreisverfall nimmt kein Ende. Nicht nur, dass ohnehin schon wesentlich mehr Öl produziert wird als überhaupt nachgefragt wird. Nun steht zudem die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran unmittelbar bevor. Das Land darf dann sein Öl wieder ungehindert in der ganzen Welt verkaufen. Kurzfristig könne das bislang in Tanks eingelagerte Rohöl sofort verschifft werden, womit schätzungsweise weitere 40 Mio. Barrel auf den Weltmarkt sprudeln. Darüber hinaus verfügt der Iran über eine der größten Ölreserven und zählt damit zu den potenziell größten Ölförderern der Welt. Durch die Aufhebung des Embargos könnte der Abwärtstrend beim Öl eine neue Dynamik entwickeln.

Preisdrückende Meldungen lieferte auch das Department of Energy. Die amerikanischen Rohölbestände haben erneut zugenommen, insbesondere Heizöl und Diesel stiegen deutlich an:

  • Rohöl: sehr geringer Aufbau (+ 0,2 Mio. Barrel)
  • Destillate (Heizöl, Diesel): sehr hoher Aufbau (+ 6,1 Mio. Barrel)
  • Benzin: sehr hoher Aufbau (+ 8,4 Mio. Barrel)

Auch beim Heizöl geht es heute preistechnisch noch einmal kräftig abwärts. Etwa 1,1 Cent bzw. Rappen je Liter können Heizölkunden in Deutschland heut gegenüber dem Vortag noch einmal sparen. Auch in Österreich und der Schweiz geben die Preise um durchschnittlich knapp 2 Prozent nach. Beste Einkaufsbedingungen also! - vp

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 30,72 $, Gasöl ca. 285 $ / t
Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. - 1,10 € / 100 l gegenüber gestern. Schweiz: - 1,10 CHF / 100 l.
Euro/US Dollar: ca. 1,093 (Euro etwas fester)
US Dollar/Franken: ca. 1,007 (Franken etwas leichter)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis leicht steigend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise leicht steigend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Bestellen Sie rechtzeitig noch bevor Ihr Heizölvorrat sich zu neige macht. Die Lieferfristen der Heizölhändler betragen vielerorts bis zu sechs Wochen. www.heizoel24.de - 14.01.2016

Heizölpreise Deutschland 1 Monat

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