Heizölpreise ziehen Seitwärtstrend über den Jahreswechsel
 vom 04.01.2016 10:55:56


Die Ölpreise sind fester in den ersten Handelstag des neuen Jahres gestartet, können ihre Anfangsgewinne aber nicht halten. Seit der Börseneröffnung in London geht es abwärts. Schlechte Kursvorgaben vom asiatischen Aktienmarkt belasten und überlagern die geopolitischen Spannungen in Nahost.

Das Börsenjahr startet mit Turbulenzen! In China wurde der Aktienhandel nach drastischen Kursverlusten vorübergehend ausgesetzt. Negative Konjunkturdaten initiierten eine Verkaufswelle, die zunächst Japan und nun auch Europa erfasst hat. Der DAX notiert über drei Prozent im Minus. Ölaktien und Ölfutures halten sich stabiler als der Gesamtmarkt, kommen aber nicht gegen den Trend an. Die am frühen Morgen angedeutete Erholung der Ölpreise als Reaktion auf die starken Dezemberverluste und die politischen Spannungen zwischen Saudi Arabien und dem Iran ist jedoch abgebrochen. Die inländischen Heizölpreise dürften an ihren Seitwärtstrend, der nunmehr seit über drei Wochen besteht, anknüpfen.

Eine Ausnahme bilden die Heizölpreise in der Schweiz, die seit 1. Januar mit zusätzlichen sechs Rappen CO2-Abgabe je Liter belastet sind. Die im Preischart gut ablesbare Erhöhung am 1.1.2016 hat aber eher statistischen Wert. Da für die Höhe der zu entrichtenden Abgabe das Lieferdatum zählt, hatten die schweizer Heizölhändler das Aufgeld schon ab ca. Mitte Dezember in ihre Kalkulation eingepreist, wenn klar war, dass die Lieferung erst im neuen Jahr stattfinden kann. Lieferungen im alten Jahr waren häufig nur noch gegen Expresszuschlag möglich, da alle Touren ausgebucht waren. So gilt auch für schweizer Kunden, was für die Nachbarn in Deutschland und Österreich gilt. Die Heizölpreise starten extrem günstig in den Januar und könnten in den nächsten Tagen sogar weiter sinken.

Als wichtiger Faktor für die Inlandspreise dürfte sich das Wetter entwickeln. Nach dem extrem milden Dezember ist der Januar zumindest im Osten das krasse Gegenteil. Zweistellige Minusgrade dominieren hier die Wetterkarten. Entlang des Rheins ist es dagegen weiter mild. In Richtung Mitte Januar prognostizieren die Wetterdienste nach einer vorübergehenden Erwärmung dann Frost in allen Landesteilen. Der Heizölverbrauch und die Nachfrage nach kurzfristigen Notdienstlieferungen dürften deutlich steigen. Bereits am heutigen Montag zeichnet sich eine hohe Nachfrage ab. - ok

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 37,50 $, Gasöl ca. 330 $ / t
Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. +/- 0,10 € / 100 l gegenüber 31.12.2015. Schweiz: - + 6,0 CHF / 100 l.
Euro/US Dollar: ca. 1,093 (Euro fester)
US Dollar/Franken: ca. 0,994 (Franken etwas fester)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis fallend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Eine rechtzeitige Bestellung sichert den günstigsten Heizölpreis! Gerade im Winter ist die Verkürzung der Lieferfrist meist mit einem Aufpreis verbunden. Werfen Sie daher regelmäßig einen Blick auf die Messuhr am Heizöltank. www.heizoel24.de - 31.12.2015

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