Heizöl-Satistik: Echte Zocker wetten bereits auf Januar!

Die Ölpreise bewegen sich weiterhin kaum. Die Heizölpreise zeigen sich wie an den Vortagen konstant. Seit nunmehr 14. Dezember geht es konsequent seitwärts. Eine solch lange Phase ohne wesentliche Preisänderungen ist für den Heizölmarkt sehr ungewöhnlich, dürfte aber keinen stören – schließlich stagnieren die Preise aktuell auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren.

Echte Zocker unter den Heizölkunden treibt bereits die Frage um, ob Heizöl im Januar womöglich noch günstiger zu haben sein wird. Der wärmste Dezember seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hat die Reichweite der Ölvorräte in den Kundentanks vergrößert, was viel Zeit für Spekulationen lässt. Aber Vorsicht: In den nächsten Tagen wird es kalt! Je nach Region und Vorhersagemodell kann es auch zweistellige Minusgrade geben.

Die Prognosen für noch billigeres Heizöl stehen nicht schlecht. An der Überversorgung auf dem Weltmarkt wird sich so schnell nichts ändern und nach den Feiertagen könnte die Dynamik in den Börsenhandel zurückkehren. Im Moment herrscht auch an den internationalen Finanzmärkten Ferienstimmung. Die Umsätze beim Öl sind sehr gering.

Für weiter sinkende Preise spricht u.a. ein Blick nach Nordamerika. Die Großtanklager in Cushing, Oklahoma (zentraler Andienungsort für in New York gehandeltes Öl) steuern auf Ihre Kapazitätsgrenze zu und sogar das seit 40 Jahren bestehende Exportverbot für in den USA gefördertes Rohöl wurde kürzlich gekippt. Ab Januar könnten größere Mengen auf den Weltmarkt gelangen.

Auch die Statistik der billigsten Einkaufsmonate spricht für neues Tief zu Jahresbeginn. In den letzten 12 Jahren war der Januar vier Mal der günstigste und einmal der zweitgünstigste Monat. Der Februar verbuchte zwischen 2003 und 2014 einen ersten und vier zweite Plätze. 2015 wird, wie bereits im Vorjahr, der Dezember der günstigste Heizölmonat werden. Der Januar 2015 muss sich knapp dem August geschlagen geben, der es erstmals in die Top 2 schafft. Unter dem Strich steht die Erkenntnis, dass die alte Einkaufsregel „Heizöl ist im Sommer billiger“, die aus dem Kohlenhandel übernommen wurde, schlichtweg falsch ist. - ok

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 36,70 $, Gasöl ca. 333 $ / t
Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. +/- 0,10 € / 100 l gegenüber gestern. Schweiz: +/- 0,10 CHF / 100 l.
Euro/US Dollar: ca. 1,098 (Euro nahezu unveränd.)
US Dollar/Franken: ca. 0,987 (Franken nahezu unveränd.)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis fallend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Die aktuellen Lieferfristen für Heizöl betragen zwei bis örtlich fünf Wochen. Die Auslastung der Händler ist entsprechend der günstigen Preise hoch bis sehr hoch. Bitte bestellen Sie bei Bedarf rechtzeitig oder wählen Sie eine verkürzte Lieferfrist im Heizölrechner. www.heizoel24.de - 29.12.2015

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Oliver Klapschus
Dipl. Betriebsw. (FH)