Heizölpreis bleibt attraktiv

18.06.13 • 09:32 Uhr • HeizOel24 News

Die Heizölpreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen ein Stück zurück und halten sich damit in der gestern thematisierten Spanne des Trendkanals. Für einen Ausbruch nach oben fehlten gestern die Impulse und auch am Dienstagmorgen sieht es nach einem ruhigen Handel aus. Erst am Nachmittag könnte der Auftakt der zweitätigen FOMC-Sitzung der US-Notenbank Fed für Kursbewegungen sorgen, wenn der Devisenmarkt seine Wechselwirkung zum Ölmarkt entfaltet.

Wahrscheinlich ist allerdings, dass es bis morgen dauert, ehe sich entscheidendes tut. Weltweit warten Börsianer auf neue Erkenntnisse zum weiteren Vorgehen der Fed: Wann und in welchem Umfang wird das Anleihekaufprogramm zurückgefahren? Wie verhält es sich mit den Zinsen im Dollarraum und wie schätzt man die Wachstumsaussichten ein? So lauten die Kernfragen, die die Kurse bewegen.
In den letzten Wochen und Monaten konnten Euro und Franken vom Abwertungsdruck auf den Dollar profitieren. Steigende Zinsen in den USA und eine beginnende Verknappung der Zentralbankdollar könnten dem Dollar neuen Schwung geben, falls sie beschlossen werden.

Aktuell sieht es noch nicht danach aus und Heizölkunden können bis auf weiteres auf die Unterstützung der europäischen Währungen zählen, wenn es darum geht, die Heizölbestellung möglichst günstig zu gestalten. Auch am Ölmarkt sieht es trotz Syrienkonflikt verhältnismäßig entspannt aus. Das Ölangebot am Weltmarkt gilt als ausgeglichen, was den Markt vor Preissteigerungen schützt. Unter 100 Dollar je Barrel Öl (Brent Crude aktuell 106 Dollar) wächst allerding regelmäßig der Druck auf die OPEC und andere Förderländer, stabilisierend auf den Markt einzuwirken. Die Staatsfinanzen bedürfen einer angemessenen Refinanzierung.

Mit Blick auf den Inlandsmarkt gleicht sich die Heizölnachfrage nach einem starken Frühjahrsgeschäft nun mehr und mehr der Jahreszeit an. Der kleine Preisanstieg in der Vorwoche und das teils heiße Sommerwetter haben zu einer Abkühlung der Kaufaktivität geführt. Die Lieferfristen, die besonders in Baden-Württemberg außergewöhnlich hoch sind können sich entspannen. Bis sie sich vollständig normalisieren wir es auch bei anhaltend geringer Nachfrage einige Wochen dauern. Der Raum Stuttgart meldet nach wie vor ca. sechs Wochen Wartezeit durch hohes Bestellaufkommen. In Berlin und Hamburg warten Heizölkunden im Schnitt nur 14 Tage auf die Lieferung, wenn sie heute Heizöl bestellen.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 105,30 $, Gasöl ca. 888 $ / t
Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. - 0,20 € / 100 l gegenüber Freitagvormittag. Schweiz: - 0,20 CHF / 100 l.
Euro/US Dollar: ca. 1,333 (nahezu unveränd.)
Franken/US Dollar: ca. 1,081 (etwas leichter)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis seitwärts bis leicht fallend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise seitwärts bis leicht fallend
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Das Preisniveau für Heizöl ist weiterhin als attraktiv zu bezeichnen und bewegt sich am unteren Rand dessen, was in den letzten zwei Jahren möglich war. www.heizoel24.de - 18.06.2013
 

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