
Heizöl: Erneute Preiswende zur Jahresmitte?
11.06.13 • 10:24 Uhr • HeizOel24 News •
Die Ölpreise sind leicht gefallen, der Euro kann gegenüber dem Dollar etwas zulegen. Gleiches gilt für den Schweizer Franken. Durch den günstigen Doppeleffekt aus sinkenden Rohstoffpreisen und Währungsgewinnen summiert sich die Ersparnis für inländische Heizölkunden auf rund 0,5 Cent bzw. Rappen je Liter Heizöl.
Der durchschnittliche Heizölpreis fällt nach dem gestrigen Anstieg auf das Niveau vom vergangenen Freitag zurück und bleibt damit moderat. Im bundesdeutschen Durchschnitt sind heute Preise zu erzielen, die 3-5 % unter dem Vorjahreswert liegen. Dieser Trend begleitet den Heizölmarkt bereits seit Jahresbeginn. Bei leicht fallender Gesamttendenz war Heizöl 2013 bis zu 10 % günstiger als am gleichen Datum des Vorjahres. Nur Ende Januar lagen die Heizölpreise für kurze Zeit gleichauf. In Österreich und der Schweiz ist die Entwicklung im Wesentlichen ähnlich.
Aufgrund der günstigen Preisentwicklung und dem langen Winter, der landesweit für leere Tanks gesorgt hat, war die Heizölnachfrage anhaltend hoch. Dies ist nicht nur ein Beispiel für kluges Verbraucherverhalten – Heizöl wird unabhängig von der Jahreszeit bestellt, wenn es günstig ist – sondern zeigt auch, dass die Inlandsnachfrage für die Preisbildung weitgehend unerheblich ist. Trotz anhaltend hoher Nachfrage ist der Preis sogar gesunken. Erhöht haben sich lediglich die Lieferfristen. Der Heizölpreis ist weltmarktgesteuert und hängt zu rund zwei Dritteln vom Ölpreis und dem Wechselkursverhältnis zum Dollar ab. Weitere 20 bis 30 Prozent resultieren aus Steuern. Im Steuerbereich entstehen auch die größten Unterschiede zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Händlermargen, Lieferkosten liegen überall ähnlich und bewegen sich zumeist im einstelligen Prozentbereich. Nur bei Kleinmengen (unter 1.500 Liter) kriegen sie überproportionales Gewicht. Hier sollte verstärkt über eine Sammelbestellung mit den Nachbarn nachgedacht werden. Wo dies nicht möglich oder gewollt ist, bietet der neue Trend zur Ratenzahlung eine alternative. Wie beim Gas kann das Heizöl über das ganze Jahr verteilt in kleinen monatlichen Abschlägen bezahlt werden. Der Preisvorteil einer größeren Bestellmenge gleicht die Finanzierungskosten für die monatliche Bezahlung häufig komplett wieder aus. Die Heizölbestellung mit monatlicher Zahlweise funktioniert vollständig online und läuft ohne Mehraufwand.
Zurückkommend auf den Preisvergleich zum Vorjahr könnten die nächsten Wochen die günstigsten des Jahres werden. Die Preiskurven der Jahre 2012 und 2013 sind sich bis dato sehr ähnlich und im letzten Jahr zogen die Heizölpreise nach leicht sinkender Tendenz im ersten Halbjahr wieder an. Der Wendepunkt lag am 25. Juni, an dem auch das Jahrestief 2012 erreicht wurde. Kunden mit Bedarf sollten den Heizölpreis in den nächsten Wochen verstärkt im Auge haben. Eine Wiederholung des Trendwechsels ist möglich jedoch keinesfalls vorprogrammiert. Das aktuelle Marktumfeld beim Öl ist relativ entspannt. Der Euro wertete gegenüber dem Dollar tendenziell auf.
Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 103,30 $, Gasöl ca. 866 $ / t
Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. - 0,50 € / 100 l gegenüber gestern. Schweiz: - 0,50 CHF / 100 l.
Euro/US Dollar: ca. 1,327 (deutlich fester)
Franken/US Dollar: ca. 1,072 (fester)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis seitwärts bis leicht fallend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise seitwärts bis leicht fallend
alle Angaben ohne Gewähr
HeizOel24-Tipp: Bezahlen Sie Ihr Heizöl monatlich. Zwölf kleine Beträge verteilen die Heizkosten über das Jahr. Die Zahlungsoption kann direkt bei der Onlinebestellung gebucht werden. www.heizoel24.de - 11.06.2013
| Börsendaten | Dienstag 11.06.2013 10:24 Uhr | Schluss Vortag 10.06.2013 | Veränderung zum Vortag |
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| Heizölpreis | Dienstag 11.06.2013 10:24 Uhr | Schluss Vortag 10.06.2013 | Veränderung zum Vortag |
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| Ø 100l Preis bei 3.000l | |||
