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Die große Heizölpreisprognose 2013 (Teil 2 - Inlandsmarkt)
 vom 09.01.2013 12:54:02


Gestern haben wir die Ölpreisaussichten aus Sicht der Börse und des Weltmarkts unter die Lupe genommen. Eine moderat steigende weltweite Ölnachfrage wird durch ein verbessertes Angebot (besonders in den USA) kompensiert. In Abhängigkeit zur Weltkonjunktur erwarten wir eine leicht steigende oder seitwärts gerichtete Ölpreisentwicklung. Wir befinden uns damit auf einer Linie mit Banken und Börsenanalysten. Das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat 20 deutsche Bankinstitute befragt. Diese rechnen für das erste Halbjahr 2013 mit einem Ölpreis zwischen 100 und 120 US-Dollar je Barrel Brent Crude Nordseeöl. Der aktuelle Preis beträgt 111 Dollar je Barrel. Das Einflussreiche US-Broker-Haus Goldmann Sachs hatte bereits im vergangenen Oktober einen Ölpreis von durchschnittlich 110 Dollar für 2013 prognostiziert.

Auch wenn der wesentliche Teil unserer Ölpreisprognose für 2013 bereits fest steht, lohnt es sich, dass wir uns nun dem Inland zuwenden. Wer Bescheid weiß, welche regionalen Faktoren die Heizölpreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz beeinflussen, kann 5-10 % zusätzliches Sparpotential erschließen. Vorab schon eine gute Nachricht: Keines der drei Länder plant für 2013 Steueränderungen beim Heizöl. Mineralöl- und Mehrwertsteuersätze ändern sich nicht. Die Staatsquote auf den Heizstoff bleibt damit, wie schon im Vorjahr konstant.

Faktor Wetter: Die Witterung hierzulande spielt in Bezug auf den Ölpreis eine eher untergeordnete Rolle. Zwar können starke Frostperioden wie im Februar 2012 für einen kurzfristigen Nachfrageüberhang im Inland sorgen, Weltmarkt und Steuern, die zu über 90 % für die Preisbildung verantwortlich sind, ist dies aber egal. Wer kann, sollte beim Einkauf von Heizöl allerdings scharfe Frostperioden meiden. Die Sprunghaft steigende Nachfrage nach Notdienstlieferungen zieht meist das gesamte Preisniveau nach oben. Wird durch den Frost zusätzlich der Transport behindert (zugefrorene Wasserwege, vereiste Straßen) steigen die Heizölpreise zusätzlich. Der bisherige Winter war meist mild. Zum Wochenende soll sich dies ändern. Von Osten her wird es kälter und die Wetterlage stellt sich um. Dass der Wetterwechsel auch preisrelevant wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Wir rechnen bis auf weiteres nicht mit wetterbedingtem Preisauftrieb beim Heizöl. Billiger wird es aber auch nicht werden.

Faktor Jahreszeit: Alte Regeln, wie z.B. dass Heizöl im Sommer billiger ist, gelten nicht mehr. Im Gegenteil: Wer sich auf statistische Regeln verlässt, der sollte antizyklisch handeln und im Winter kaufen, wenn sich die meisten Haushalte bereits bevorratet haben. Spätsommer und Herbst sollte man beim Einkauf von Heizöl dagegen meiden. Regionale Preisaufschläge sind hier vorprogrammiert. Auch in diesem Jahr, ist wieder damit zu rechnen. Wenn es nicht mehr allzu kalt wird, wäre es keine Überraschung, wenn wir die tiefsten Heizölpreise des Jahres bereits im Januar und Februar sehen. Hier ergeben sich statistisch gesehen häufig gute Kaufgelegenheiten. Der Frühsommer zeigt sich wechselhaft. Allenfalls zu Beginn der großen Ferien lässt sich anhand der Vorjahre ein kleines Preistief prognostizieren. In der zweiten Jahreshälfte liegen die Heizölpreise tendenziell höher, als in der Ersten.


Faktor regionale Nachfrage:
Die eindeutige Nummer eins bei den inländischen Heizölpreisfaktoren ist der Verbraucher selbst. Entsprechend der Ölpreisentwicklung an der Börse hat sich das Kaufverhalten in den letzten Jahren stark verändert. Das Internet ist zum wichtigsten Informationsmedium für Heizölpreise geworden und unterstützt diesen Trend. Heizöl wird geordert, wenn es günstig ist. Dieser neue Trend zum mündigen Kunden ist für die Anbieter nicht unproblematisch. Auf lange Zeiten der Absatzflaute folgen kurze Phasen des Kaufrauschs. Wann diese auftrHeizölabsatz monatlich stark schwankendeten ist kaum prognostizierbar. Bei Lagerhaltung und Fuhrparkgrößen führt dies zu Problemen. Zu große Kapazitäten vorzuhalten verursacht immense Kosten, zu geringe führen zu Lieferverzögerungen. Allein der Vergleich der Absatzzahlen aus den Jahren 2011 und 2012 offenbart das Logistikdilemma des Handels. Während die deutsche Heizölnachfrage im Juni 2011 der Jahreszeit entsprechend vor sich hindümpelte, katapultierte das Preistief 2012 den Kundenzustrom auf das doppelte Niveau. Im August war es genau umgekehrt. Hohe Preise ließen den Heizölabsatz um über 50 % gegenüber dem Vorjahresmonat einbrechen (siehe Grafik). Mit ähnlich starken Schwankungen in der Heizölnachfrage ist auch 2013 wieder zu rechnen. Es sei denn der Weltmarkt überrascht mit außergewöhnlich geringer Volatilität. Problematisch wird es aus preislicher Sicht dann, wenn übergroße Binnennachfrage weltmarktindizierte Preisrückgänge verzögert oder reduziert. Besonders in Bayern war dies im vergangenen Jahr ein Thema, weil Raffineriekapazitäten ausfielen. 2013 werden sich diese Effekte hoffentlich weniger zeigen. Der Handel hat aus den Erfahrungen gelernt. Der Ölmarkt könnte gemäß den Prognosen weniger Preisschwankungen an den Tag legen.


Faktor „Intelligenz der Masse“: Die aktuellen Heizölumsätze liegen nicht allzu hoch. Sofern sich das Kaufverhalten in der nächsten Woche nicht ändert, sobald es kälter wird, lässt sich hieraus die These ableiten, dass die Heizölpreise noch Potential nach unten haben. Die in den letzten Jahren sehr stark ausgeprägte Korrelation zwischen Bestellvolumen und Preistief lässt darauf schließen, dass wir aktuell kein Preistief haben.

Fazit: Heizölpreise auf Schnäppchenniveau sind für 2013 leider kaum zu erwarten. Die Zeiten hoher Preissteigerungen dürften dafür aber ebenso vorbei sein. Verbraucher sollten mit einer Stagnation auf dem aktuellen Niveau rechnen. Heizölpreise zwischen 80 und 90 Cent je Liter in Deutschland, 90 und 100 Cent je Liter in Österreich und 100 und 110 Rappen in der Schweiz sind bis auf weiteres der aktuelle Zielkorridor. Bei unvorhergesehenen Marktereignissen werden wir unsere Prognose anpassen.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 111,80 $, Gasöl ca. 949 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. + 0,60 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,306 (etwas leichter)
Franken/US Dollar: ca. 1,080 (etwas leichter)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis seitwärts
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise seitwärts
alle Angaben ohne Gewähr

HeizOel24-Tipp: Nach dem Absturz 2008 und drei Jahren mit stark steigenden Heizölpreisen von durchschnittlich rund 20 % pro Jahr, ist die Preisspirale 2012 zum Stillstand gekommen. Mit den Heizölpreisen ging es in einer breiten Spanne seitwärts. Die Literpreise pendelten in Deutschland zwischen 80 und 95, in Österreich zwischen 90 und 105 Cent je Liter. In der Schweiz wurden im Jahresverlauf ca. 93 bis 110 Rappen je Liter Heizöl Extra Leicht notiert. Die Premium Sorten sind rund ein bis zwei Cent bzw. Rappen teurer als die Standardqualität. www.heizoel24.de - 09.01.2013
 

Presse-Kontakt

HeizOel24, interaid GmbH
Oliver Klapschus, Dipl. Betrw. (FH)
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