Heizölpreise seitwärts
vom 18.10.2012 10:08:16
Preisdrückenden Faktoren, wie zum Beispiel die schwachen Bestandsdaten der API waren in den letzten Tagen immer wieder in Konflikt geraten mit den preistreibenden, wie zum Beispiel der angespannten politischen Situation im Nahen Osten oder den sinkenden Beständen in den USA. Der am Dienstag auffallend unruhige Rohölpreis konnte sich am Mittwochvormittag festigen. Gestützt wurde er dabei unter anderem vom stabilen Euro. Doch auch an diesem Mittwoch warteten die Marktteilnehmer vor allem auf die Bestandsdaten der DOE, welche um 16:30 veröffentlicht wurden. Trotz einiger Gewinnmitnahmen wurde die Abwärtsreaktion dank bullisher Komponenten bei den Bestandsdaten gebremst. Vor allem ICE Gasoil und NYMEX Heating Oil konnten sich auf Grund von sinkenden Beständen in den USA an der Börse fester präsentieren. Im Norden der USA sind die Bestände der Destillate auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnung der DOE 1990 gefallen. Dennoch beendete Gasoil den Börsentag mit 996,75 Dollar, was 6,50 Dollar weniger sind, als am Schluss des Vortages. Brent erholte sich noch schlechter von den Gewinnmitnahmen und endete mit 113,03 Euro pro Barrel.
Ein Entwurf für eine Gesetzesvorlage der EU gerät erneut in den Fokus. Wieder einmal wird die Frage, wie umweltschonend E10 Sprit wirklich ist diskutiert. Umweltexperten, die bei Einführung des Biospritanteils einen enormen Gewinn für die Umwelt sahen, rudern jetzt zurück. Die Fläche die für die Erzeugung des Biosprits benötigt wird stehe in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Und durch die gute Subventionierung seien viele Bauern verlockt eher Mais für Biodiesel, als solchen für den Kochtopf zu produzieren. Zwar halte die EU an ihrem Ziel fest, bis 2020 den Anteil an regenerativen Energien im Treibstoffsektor auf 10% zu steigern, doch sollen dabei jetzt vor allem solche Energien gefördert werden, die nicht mit dem Nahrungsmittelanbau kollidieren. Eine Umsetzung des noch zu überarbeitenden Entwurfes wird für frühestens 2015 erwartet.
Der Inlandspreis in Deutschland hat seit gestern wieder einen leichten Knick nach oben gemacht. Für den Kunden bisher allerdings noch wenig besorgniserregend, da es sich nur um einen minimalen Aufschwung handelt. Auch die Schweiz und Österreich können bisher von einer guten Woche zum Tanken sprechen.
Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell etwa 113,00 $, Gasöl circa 1002$ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland ca. +0,10€ / 100 l gegenüber dem Mittwochvormittag.
Euro/US Dollar: ca. 1,310
Franken/Euro: ca. 0,826
US Dollar/Franken: ca. 0,924
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis schwankend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise leicht fallend
alle Angaben ohne Gewähr
HeizOel24-Tipp: Wer gerne eine weitere Reichweite mit einer Tankfüllung haben möchte, der sollte einmal das Heizöl Super probieren. Geringere Heizkosten, höhere Lagerstabilität, aktiver Umweltschutz und ein angenehmer Geruch sind alle Vorteile auf einen Blick. www.heizoel24.de – 18.10.2012