Heizölpreise: Kleine Herbstprognose - Crash oder Cash
vom 24.08.2012 10:21:04
Und Plötzlich ist sie wieder da – die Angst vor der weltweiten Rezession! An den Börsen rumort es gewaltig. Es scheint, als tut sich etwas. Was genau und wo die Reise hingeht ist noch geheim. Die Aktienmärkte gaben gestern deutlich nach! Der DAX verlor gut ein Prozent, der Dow Jones verlor knapp ein Prozent. Erstaunlich fest entwickelten sich neben dem Euro im Wochenverlauf auch die Bank-Aktien im DAX. Griechische Ramschanleihen und der Goldpreis gingen ebenfalls hoch. Wird ein Griechenland-Austritt vom Fluch zum Segen und wer spekuliert aktuell in welche Richtung? Der Aufwind beim Euro lässt sich mit einem geplanten „Grexit“ vortrefflich erklären. Dass der Goldpreis in Krisenzeiten steigt ist auch nichts Neues. Die neue Stärke bei den griechischen Ramschanleihen passt dagegen nicht ins Bild.
Beim Öl gibt es seit heute Morgen ebenfalls erste Spuren konjunktureller Ängste. Die Notierungen für Rohöl (Brent Crude Nordseeöl) und Gasöl (Börsenwert für Heizöl und Diesel), die gestern noch ein neues 3-Monats-Hoch markierten, geben deutlich nach. Rohöl fällt um zwei Dollar auf 114,20 Dollar je Barrel und Gasöl um 12 Dollar auf 983 Dollar je Tonne.
Wir bereits mehrfach betont könnte der September ein Monat der Entscheidungen werden. Für mutige Heizölkunden leitet sich hieraus sogleich eine Strategie ab. Wer für sich entscheiden hat, dass es mit den Heizölpreisen eh kaum noch schlimmer kommen kann, ist zum Spekulieren auf fallende Kurse eingeladen. Wir bewegen uns nahe am Jahreshoch und auch nahe am Allzeithoch der Heizölpreise. Crashen die Märkte, besteht großes Potential nach unten. Das Aufwärtspotential der Heizölpreise dürfte dagegen auch bei gutem Konjunkturverlauf begrenzt sein. Die Rechnung lautet folglich: Wenn die Spekulation daneben geht wird aus einer sehr teuren Heizperiode eine enorm teure Heizperiode. Wenn der Plan Erfolg hat, kann die Ersparnis dagegen groß sein. Das Heizen zu moderaten Preise rückt in greifbare Nähe.
Die Chancen auf steigende oder fallende Heizölpreise sehen wir aktuell bei 50:50. Die möglichen Kursausschläge sind dagegen ungleich gewichtet. Wenn es schlecht läuft prognostizieren wir das weitere Aufwärtspotential bis Winterbeginn mit 5 -10 %. Wenn es gut läuft und die Börsen eine Abwärtsspirale aufbauen kann es dagegen im Herbst 20 - 30 % abwärts gehen mit den Heizölpreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Schlüsselrolle wird dabei dem Wert des Euros zukommen. Die größte Gefahr für einen Ölpreisanstieg über der angegebenen Range sehen wir in einem Iran-Krieg.
Fazit: Entweder es geht rasant abwärts mit den Ölpreisen oder der Griff der Heizkosten ins Portemonnaie wird noch etwas tiefer.
Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 114,20 $, Gasöl ca. 980 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. - 0,50 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,253 (etwas leichter)
Franken/US Dollar: ca. 1,045 (etwas leichter)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis vor Richtungsentscheid
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise mit Potential zu beiden Seiten
alle Angaben ohne Gewähr
HeizOel24-Tipp: Bringt der September die Entscheidung? Spekulativ veranlagte sollten mit der Bestellung ein bis zwei Wochen abwarten! Langfristig lohnt sich in jedem Fall eine Modernisierung: Gewinnen Sie mit etwas Glück eine neue Öl-Brennwertheizung mit Solarthermie inklusive Installation. Auf oelheizung.info verlost IWO einen Gutschein für eine Ölheizung mit Solar im Wert von bis zu 12.500 Euro. www.heizoel24.de - 24.08.2012
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